Zentrum & Westküste
Wir waren 17 Tage in Costa Rica und haben uns von San José aus auf die Westküste (Pazifikseite) konzentriert. Um uns erstmal vom Flug etwas zu erholen und entspannt anzukommen, haben wir zwei Nächte in San José verbracht. Eigentlich reicht aber auch (wenn überhaupt) eine Nacht, da die Stadt okay ist, aber aus unserer Sicht kein Highlight der vielen anderen schönen Orte, die Costa Rica zu bieten hat.
Danach sind wir mit einem Mietwagen (Suzuki Jimny von Paradise Rent a Car) nach Uvita, Playa Matapalo und La Fortuna (Vulkan Arenal), haben dann das Auto wieder abgegeben und sind mit einem Shuttle Bus noch bis nach Santa Teresa in der Provinz Puntarenas.
San José & Umgebung
Süße Cafés in San José sind das Cafe La Mancha und der Mr. Sloth Coffee Shop.
In der Nähe von San José liegt die Toucan Rescue Ranch. Dort werden Tiere aufgepäppelt und falls möglich wieder in die Wildnis entlassen. Es klingt alles sehr seriös und wir haben eine Slothies & Coffees Tour gebucht, wo uns viel über Faultiere und viele andere heimische Tierarten erzählt wurde. Ein Faultier, das nicht mehr alleine in der Wildnis klar kommt, war auch mit dabei und es gab ein paar Aras, einen Toucan und ein paar weitere Tiere zu sehen.
Uvita
Von San José aus sind es knappe 4 Stunden mit dem Auto nach Uvita. Besonders sehenswert ist hier der Marino Ballena, ein Nationalpark mit Punta Vita, Playa Hermosa und Playa Uvita. Zu beachten ist hier nur, dass die Strände bzw. der Nationalpark Eintritt kostet (Stand 2025: 6$ p.P). Da man hier an der Westküste ist, kann man auch tolle Sonnenuntergänge beobachten.
Ein tolles Restaurant um die Strände oben zu sehen ist das Don Roger Mirador. Zwischen den beiden Stränden gibt es wie eine kleine Halbinsel, die aussieht wie eine Walflosse und welche man von dort oben etwas sehen kann.
Etwas weiter nördlich ist der Playa Matapalo. Auch ein sehr schöner Strand, der keinen Eintritt kostet. Dort waren wir in einem sehr schönen Bed & Breakfast, dem B&B Jardín de los Monos (gibt es auch auf AirBnb). "Monos" heißt Affen und tatsächlich kann man hier viele Affen sehen, die am Abend und Morgen vom Strand weiter ins Landesinnere über die Bäume und Häuser klettern.
Zwischen Uvita und Playa Matapalo liegen die Cataratas Nauyaca, wirklich schöne Wasserfälle, die aber auch recht touristisch sind.
La Fortuna & Volcán Arenal
Von Playa Matapalo aus sind wir mit Stopps im Manuel Antonio Nationalpark, der Crocodile Bridge und dem Bosque Nuboso el Cocora nach La Fortuna gefahren.
La Fortuna ist ein etwas größerer Ort der Nahe des Vulkans Arenal liegt. Im Parque Nacional Volcán Arenal kann man schöne, kleinere Wanderungen machen und bei Glück auch den Vulkan ganz sehen. Ein besonderes Highlight waren für uns auch die Nasenbären, die dort überall rumlaufen. Außerdem gibt es Wasserfälle, Hängebrücken und einen - etwas windigen - Aussichtsturm.
Am Ortsrand gibt es eine coole Badestelle am Fluss mit einer Rope Swing. Wenn man mutig ist kann man dort in das Flussbecken springen, sich etwas runter treiben lassen und wieder rausklettern oder einfach den einheimischen dabei zuschauen.
Auch der bekannte La Fortuna Wasserfall ist hier in der Nähe, der über 70 m hoch ist. Der Eintritt ist relativ teuer (Stand 2025: 20$), dafür, dass man mehr oder weniger nur eine Treppe runter zum Becken des Wasserfalls geht und wieder zurück. Trotzdem ist er durchaus sehenswert.
Da viel Kaffee und Kakao in Costa Rica angebaut wird, ist der Besuch einer Platane auch sehr empfehlenswert. Wir waren bei einer etwas kleineren Farm und haben die Don Olivo Chocolate Tour mitgemacht. Etwas chaotisch, aber trotzdem sehr liebevoll gemacht und es gab viel Obst und Kakao zu probieren. Eine Kaffee Tour haben wir auch einer der großen Plantagen gemacht, dem Doka Estate.
Restaurants & Cafés
Santa Teresa
In San José haben wir das Auto wieder abgegeben und sind am nächsten Tag um 6 Uhr morgens mit einem Shuttlebus nach Santa Teresa auf der Halbinsel Puntarenas gefahren.
Dort haben wir ein paar Nächte im House of Somos verbracht, einem coolen Surf Hotel. Die ganze Gegend ist sehr modern und eher international (amerikanisch/europäisch), was heißt das alles etwas teurer ist, aber auch dass es ein abwechslungsreiches Restaurantangebot gibt und auch viele lokale Shops mit Bikinis (PAWO) etc. Es gibt aber auch viele Hostels.
Sehr leckeres Frühstück gibt's in The Bakery, wo wir fast täglich waren.
Man kann entweder Surf Lessons nehmen oder sich einfach ein Surf Board ausleihen. An dem tollen langen Sandstrand, der relativ flach rein geht, konnten wir als Anfänger gut ein bisschen im Weißwasser üben.
Morgens und abends hört man auch die Brüllaffen und kann sie mit ein bisschen Glück in den Bäumen sehen.
Mit einem Shuttle kann man einen Tagesausflug nach Montezuma machen, wo auch ein schöner Strand ist und man eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall machen kann.
Weiteres Sehenswertes
Nationalpark Manuel Antonio (kaufe hier unbedingt ein offizielles Ticket für ca 15$, hier gibt es viel Scam und falsche Tickets von angeblich notwendigen Ranchern was alles nicht stimmt)
Crocodile Bridge (Puente Tarcoles, hier kann man vor und nach der Brücke parken, zu Fuß drauf gehen und sieht viele Krokodile im Fluss darunter liegen)
Bosque Nuboso el Cocora (Schmetterlingshaus und kleiner Dschungelpfad, in der Nähe von Monteverde)
Nationalpark Cahuita (Ostküste)
Puerto Viejo (Ort an der Karibikküste)
GypSea Café (Playa Chiquita)
Calipso (Shop)
Tortuguero (Schildkröten und Regenwald)
Hinweis:
Alle Empfehlungen in diesem Beitrag sind redaktionell und unbezahlt.
Es handelt sich um persönliche Empfehlungen – keine bezahlte Werbung.